Corina Gertz: Das abgewandte Portrait
Fotografien von Bergleuten aus dem Erzgebirge in traditionellem Habit
Seit 2001 erforscht Gertz in ihren Fotografien Kleidung als nonverbale Kommunikation – Zeichen von Stand und Status, Gruppenzugehörigkeiten, regionaler Identität, Konfession wie offizieller Funktion. An ihrer Serie The Averted Portrait (Das abgewandte Portrait) arbeitet sie seit 2010. Ihre Arbeiten wurden in internationalen Museen und Galerien ausgestellt wie im MARTA Herford, Shanghai Art Museum, National Museum of Singapore, Museo delle Culture del Mondo Genua, und White Box Art Center, 798, Peking.
Corina Gertz fotografiert Menschen auf der ganzen Welt in traditioneller Kleidung. Sie befasst sich mit der Bedrohung des kulturellen Erbes durch die Globalisierung. Ihr Fokus liegt dabei auf der scheinbar ruhigeren Seite des Porträts, den Rückenansichten. Das Individuum bleibt im Verborgenen, nur die Kleidung ist Informationsträger. Zugleich ist die Vorderseite der Kleidung die repräsentative, Status und Habitus vermittelnde, die Rückseite intimer, persönlicher, unbeachteter.
Im Jahr 2023 lud Alexander Ochs die Künstlerin ein, Mitglieder von Bergbrüder- und Knappschaften im Erzgebirge in gleicher Art und Weise zu fotografieren. Während einer mehrtägigen Reise besuchte sie Annaberg-Buchholz, Ehrenfriedersdorf, Freiberg, Marienberg, Oelsnitz/Erzgeb., Schneeberg und Schwarzenberg und holte dort Bergleute vor die Linse ihrer Kamera. Diese stehen nun Motiven aus China, Kuba, Kenia, Frankreich, Spanien und Turkmenistan gegenüber.
Auf dem Areal des historischen Pferdegöpels auf dem Rudolfschacht in Marienberg ist eine Ausstellung entstanden, die das historische Bergwerk zu einer persönlichen Begegnung macht. Zugleich öffnet sie den Blick, indem sie die Aufmerksamkeit sichtbar macht, die weltweit auf der Pflege von Kultur und Tradition liegt. Zwanzig überlebensgroße “abgewandte" Porträts befinden sich im Außengelände, acht in den Räumen des Schachthauses und der Scheidebank.
Marienberg
Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht (Lautaer Hauptstraße 12, 09496 Marienberg OT Lauta)
Außenbereich: Fotografien, Druck auf Alu-Dibond • von Frühling bis Herbst • 1. Mai bis 1. November 2026
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Im Jahr 2025 wurde die Ausstellung im Programm der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gezeigt.
bis 22. Juli 2025: Schneeberg | Technisches Museum, Siebenschlehener Pochwerk, Lindenauer Str. 22
24. August bis 2. November 2025: Marienberg | am Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht/Schachthaus, Lautaer Hauptstraße 12, 09496 Marienberg OT Lauta
Projektträger: Regionalmanagement Europäische Kulturregion Chemnitz
Marienberg – erste Idealstadt der Renaissance nördlich der Alpen
1519 fand ein Mann namens Clemens Schiffel das erste Silber im Tal des Schlettenbachs. Der Bergbau löste einen enormen Zustrom an Menschen aus, sodass sich der sächsische Herzog Heinrich der Fromme entschloss, hier eine weitere Freie Bergstadt zu gründen. Zwischen 1460 und 1560 wurden 31 Städte gegründet bzw. zur freien Bergstadt ernannt, davon 16 auf sächsischer und 15 auf böhmischer Seite.
Beim Bau Marienbergs ab 1521 wurden erstmals nördlich der Alpen die Prinzipien der Renaissance für eine Idealstadt verwirklicht: quadratischer Zentralplatz sowie rechtwinklige Anordnung von Straßen und Häusern. Die Planung von Marienberg nach den funktionellen und geometrischen Idealvorstellungen Renaissance geht auf Ulrich Rüwlein von Calw (1465-1523) zurück. Er steht damit in einer Linie mit Künstlern wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer, die ebenfalls ideale Stadtpläne entwarfen.
Von der Bergstadt zur Boomtown
Marienberg entwickelte sich zu einem regionalen Wirtschaftszentrum: Für 1555 sind 1.000 Zechen im Marienberger Revier nachweisbar. Stadtausbau, Bildung und Kultur folgten der Bergbaukonjunktur nach: Bergamt (1525), Lateinschule (1530), Bau der Stadtmauer (ab 1541), über 500 Bürgerhäuser und Bau der spätgotischen Hallenkirche St. Marien (ab 1558). Sie folgt im Baustil den großen Vorbildern St. Annen in Annaberg-Buchholz und St. Wolfgang in Schneeberg.
Die gesamte quadratische Stadtanlage ist heute noch erlebbar und Bestandteil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Der Marktplatz mit Rathaus und Bürgerhäusern, das Bergamt, das Fürstenhaus, Roter Turm und Zschopauer Tor der Stadtmaueranlage sowie die spätgotische Hallenkirche St. Marien sind alle erhalten. Eine Turmbesichtigung auf Rathaus oder St. Marien erleben Gäste als eindrucksvolle Lehrstunde in architektonischer Geometrie.
→ Mehr Informationen erhalten Sie im zukünftigen Welterbe-Besucherzentrum Marienberg
→ Mehr lesen zur Historischen Altstadt Marienbergs
Technisches Denkmal: Pferdegöpel auf dem Rudolphschacht
Diese technische Anlage im Marienberger Ortsteil Lauta war für den Bergbau besonders wichtig. Pferde liefen in diesen Rundgebäuden im Kreis und trieben mit ihrer Muskelkraft die Haspeln an, an denen Seile oder Ketten aufgezogen und abgelassen wurden. Hieran waren Gefäße befestigt, die Wasser oder Erze förderten.
Im Jahre 2006 wurde das technische Denkmal Pferdegöpel am Rudolphschacht restauriert und ein Besucherzentrum eingerichtet, das über die Funktionsweise informiert. Vom 24.8. bis 2.11.2025 war hier auch die Ausstellung „Das abgewandten Porträt“ von Corina Gertz zu sehen.
Altäre zum Niederknien: St. Marien in Marienberg
Der Hauptaltar in der St.-Marien-Kirche in Marienberg zieht durch seine reiche Verzierung sofort alle Blicke auf sich. Der hölzerne Säulenaufbau und die Rollwerkverzierung im farbenfrohen Barockstil datieren auf das Jahr 1617 und stammen von Andreas Helmert. Die Altarbilder malte Kilian Fabricius, kurfürstlicher Hofmaler in Dresden. Über dem Hauptfeld des Altars stehen die Figuren des Moses und des Johannes. Sie stammen wohl sogar aus dem 16.Jh. von einem unbekannten Meister.
Zur weiteren Ausstattung des Gotteshauses zählen sakrale Kunstwerke wie der spätgotische Schnitzaltar einer Freiberger Werkstatt (16. Jh.), ein kleiner Schnitzaltar mit Anna Selbdritt und der Bergbau-Heiligen Barbara (16. Jh.) sowie Gemälde, Kruzifixe, Epitaphien und Reliefschnitzerei (17. u. 18. Jh.).
Weitere geplante Idealstädte in Italien, Deutschland und USA
Ideale Stadtgrundrisse der Renaissancezeit kennt man vor allem aus den norditalienischen Städten, z.B. Ferrara, Mantua und Sabbioneta. Alle drei gehören zum UNESCO-Welterbe. Später gebaut sind die „Quadratestadt“ Mannheim, deren Anlage auf das 17.Jh. zurückgeht, und der New Yorker Stadtteil Manhattan, der im 19.Jh. städtebaulich nach geometrischen Prinzipen neu geordnet wurde.
Erzbergbaulandschaften: Silber, Zinn, Kobalt, Uran, Eisen
Silber, Zinn, Kobalt, Uran und Eisen repräsentieren die fünf Erzbergbaulandschaften, welche das UNESCO Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří charakterisieren. Jede ermöglicht Gästen Einblicke in Abbau und Verarbeitung in einzelnen Epochen und veranschaulicht die Bedeutung aus globaler Sicht.
Der Humanist und Arzt, Vermesser und Stadterbauer: Ulrich Rüwlein von Calw (1465-1523)
Ulrich Rüwlein stammte aus dem badischen Calw. Der Sohn eines Müllers ging an die Universität Leipzig zum Studium der Philosophie, der Mathematik und der Medizin. Er folgte dem „Berggeschrey“, den Lockrufen des Silberbergbaus“ ins Erzgebirge und trat in die Dienste des sächsischen Herzöge Georg und Heinrich. Laut einer alten Chronik soll Rüwlein ebenfalls an der Planung der Bergstadt Annaberg beteiligt gewesen sein.
1497 wird er auf das Amt des Stadtarztes in der Bergstadt Freiberg berufen. Hier arbeitet er auch als Vermesser, Baumeister und Bergbaukundiger, tüftelt an Kompass- und Winkelmessinstrumenten. Er veröffentlichte 1505 die erste wissenschaftliche Abhandlung über den Bergbau im deutschsprachigen Raum: „Eyn wohlgeordnet und nützlich büchlein, wie man bergwerk suchen und finden soll“.
Seine Karriere ging weiter aufwärts: 1508 verlieh ihm Freiberg das Bürgerrecht, 1509 wurde er Ratsherr, von 1514 bis 1519 amtierte er als regierender Bürgermeister. Ihm verdankt die Region die Gründung des ersten humanistischen Gymnasiums im Herzogtum Sachsen (1515). Im Streit verließ er die Stadt und ging 1519 als Medizinprofessor zurück nach Leipzig.
Herzog Heinrich der Fromme, dessen Denkmal auf dem Marienberg Marktplatz steht, erteilte Rüwlein in seinen letzten Lebensjahren den Auftrag, einen Bauplan für die neue Bergstadt Marienberg zu entwerfen. Mit seinem idealen quadratischen Grundriss im Renaissancestil schrieb sich Ulrich Rüwlein in die Topografie und das kulturelle Gedächtnis der Region ein.
Der Erfinder und Vordenker: Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra (1740-1819)
Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra stammte aus einem sächsisch-thüringischen Adelsgeschlecht. Er wurde 1765 als 1. Student an der neu gegründeten Bergakademie Freiberg immatrikuliert. Nach Abschluss des Geologie- und Mineralogiestudiums wurde er 1767 in Marienberg zum Bergmeister ernannt. Als Beamter seines Landesherrn Friedrich August III. überwachte er das Bergrecht und alle Bergbauaktivitäten im Revier Marienberg. Er stieg in den Folgejahren bis zum Vizeberghauptmann am Oberbergamt Freiberg auf.
Überregional bekannt geworden ist von Treba einerseits durch seine freundschaftliche Verbindung zu Johann Wolfgang von Goethe. Dieser war seinerzeit für die Verwaltung des Bergbaus im thüringischen Ilmenau verantwortlich. Beide standen regelmäßig persönlich in Kontakt, wozu auch der Austausch von gesammelten Mineralien und Gesteinsproben gehörte. Andererseits warb er holländische Bergbaugesellschaften an, die in Gruben u.a. in Freiberg und Marienberg investierten.
Auf von Trebras Expertise gehen wichtige Innovationen zurück: die Einführung des ungarischen Hunts als Transportmittel im Bergwerk, die Wassersäulenmaschine zur Erzeugung von Wasserkraft als Nachfolgtechnologie des Wasserrades sowie die Verbesserung der Geowissenschaft zur Erkundung von Erzlagerstätten.
Sozial und kulturell engagierte sich von Trebra mit der Einführung einer Krankenversicherung für Bergleute sowie der Tragepflicht einer einheitlichen Berufskleidung. 1769 wurde der schwarze Bergmannshabit, der heute noch bei den traditionellen Bergparaden zu sehen ist, erstmals öffentlich präsentiert. Ab 1806 forcierte er seine Idee, in ganz Sachsen Bergmagazine anzulegen. Diese Getreidespeicher dienten der Vorratshaltung, um Missernten vorzubeugen.
Bergmagazin Marienberg: Museum sächsisches-böhmisches Erzgebirge und deutsch-tschechisches Kulturzentrum
1806-1809 wurde auf Initiative von Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra das Bergmagazin Marienberg als Getreidespeicher errichtet. Das Magazin, was einst der Vorsorge von Hungersnöten diente, steht heute unter Denkmalschutz. Der wuchtige, mehrstöckige Steinbau beherbergt seit 2006 das Museum sächsisch-böhmisches Erzgebirge. Die länderübergreifende Ausstellung zum Alltagsleben der Bergleute und zu erzgebirgischer Volkskultur in deutscher und tschechischer Sprache ist einmalig in der Region.
Weitere Ausstellungsbereiche sind die Stadtgeschichte Marienbergs sowie die Geschichte des Bergmagazins. Ein besonders wichtiger Schwerpunkt ist die Ausstellung „Deutsche und Tschechen – Biografie einer Nachbarschaft“. Sie dokumentiert umfassend die politische Geschichte des 20. Jahrhunderts, die in den Grenzregionen bis heute ihre – teils schmerzhaften - Spuren hinterlassen hat.
→ Mehr lesen zum Bergmagazin Marienberg
Wussten Sie das? Reformpädagoge Friedrich Fröbel (1782-1852) wirkte in Marienberg
Friedrich Wilhelm August Fröbel war ein Vordenker der kreativen frühkindlichen Bildung und Erziehung. Die Spielpädagogik stand im Zentrum seiner Konzeption. Spielen war für ihn nicht nur Zeitvertreib, sondern wichtigstes Lern- und Bildungsinstrument. 1840 gründete er in Blankenburg/Thüringen die Stiftung des „Allgemeinen deutschen Kindergartens“.
Kindgerechtes Spielzeug, Bewegungs- und Denkspiele sowie musikalische Erziehung gehörten zum pädagogischen Programm, das von eigens dafür ausgebildeten Kindergärtnerinnen umgesetzt werden sollte. Im Jahre 1847 eröffnete der 3. Fröbel-Kindergarten Deutschlands in Marienberg.
Heute genießt das Konzept Fröbels weltweit Anerkennung. Allein in Deutschland arbeiten über 200 Kindereinrichtungen der ↗ Fröbel-Gruppe nach seinen Grundsätzen.
Innovationen und Traditionsbewusstsein, Offenheit und Zuwanderung sicherten seit jeher das Überleben der Montanregion Erzgebirge. All das zeugt von vielen Transformationsprozessen, die weit in die Geschichte zurückreichen und teils bis heute andauern. Die Region war immer in Bewegung. Menschen kamen und gingen mit dem wirtschaftlichen Auf und Ab, erfanden sich kulturell neu und entwickelten Handwerk und Technik weiter. So ist es bis heute.
Der letzte Habitschneider in Sachsen: Markus Seiler
Mitten in der Bergstadt Marienberg betreibt Markus Seiler seine Maßschneiderei (↗ Trachten-Seiler). Gegründet wurde sie als Familienbetrieb im Jahre 1977. Beim Betreten des Geschäftes fallen zunächst Landhauskleider, Lederwesten, Loden und Filzhüte ins Auge. Und dann eine schwarze, schlichte Jacke. Sie fällt zunächst etwas aus dem Rahmen der anderen Kleidungsstücke, aber ist doch hier in der Region ein vertrauter Anblick: der Freiberger Bergkittel, auch Berghabit genannt.
Ein Berghabit wird im Erzgebirge zu festlichen oder offiziellen Anlässen getragen: zum Bergstreittag in Schneeberg oder zu Bergparaden an Weihnachten. Ausstattung und Schmuck zeigen bergmännische Herkunft, Rang und Funktion. Gut eine Woche näht Markus Seiler an Puffjacke, Weste, Arschleder, Kniebundhose, Knieleder und Gamaschen, befestigt dreißig Knöpfe mit Schlägel und Eisen und mehrere Meter Flecht- und Samtband, Fransen und Kordeln.
Form, Farbe und Herstellung sind in der Ordnung für „Trachten der Berg-und Hüttenleute im Königlichen Sachsen“ (1831) genau geregelt. Sie ist heute noch der Maßstab für die Bewahrung der Tradition. Getragen wird der Berghabit aber nicht nur von Mitgliedern der zahlreichen Bergbrüderschaften, Knappen- und Hüttenvereine, sondern auch von Professoren und Studierenden der Bergakademie Freiberg, von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie vom Sächsischen Ministerpräsident Michael Kretschmer.
Internationales Mindset: Scherdel Marienberg GmbH
Vor mehr als 30 Jahren wurde die Federnwerke Marienberg GmbH von der ↗ SCHERDEL-Gruppe aus Marktredwitz/Bayern übernommen. Nach Jahren mit stetiger Erweiterung des Produktportfolios hat sich die SCHERDEL in Marienberg zu einem weltweit agierenden Zulieferunternehmen für technische Spezialfedern entwickelt. Auf der Kundenliste stehen zum Beispiel weltweit agierende Automobilhersteller. Mit über 1.000 Beschäftigten ist Scherdel eines der größten Unternehmen im Erzgebirge.
Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus aller Welt: Afghanistan, Japan, Ukraine, Tschechien – um nur einige Nationen zu nennen. Wie groß die Unterschiede der Kulturen, Sprachen und persönlichen Geschichten hier auch sein mögen, schafft es das Scherdel-Team auf einzigartige Weise, Menschen zu integrieren, dass sie hier im Erzgebirge heimisch werden. Offenheit und der Wille, sich gegenseitig kennenzulernen und ein gemeinsames Ziel zu haben, sind entscheidend. So lassen sich auch anfängliche Sprachhindernisse der ersten Zeit schnell überwinden. Mehr dazu: „In einem Gespräch einmal um die halbe Welt“ (Autor: Carsten Schulz-Nötzold)
Villa Baldauf: Zentrum für Kunst und Kultur
Die Brüder Carl Ludwig und Carl Theobald Baldauf gründeten 1910 die Knopf- und Metallwarenfabrik Gebrüder Baldauf in Marienberg. Mit ihren Produkten, die international vertrieben wurden, erlangte die Firma weltweit einen guten Ruf. Zur Fabrik gehörte auch eine Jugendstil-Villa mit einer weitläufigen Parkanlage.
Seit 2009 ist die ↗ Baldauf Villa ein Zentrum für Kunst und Kultur. Betreiber ist der kul(T)our-betrieb des Erzgebirgskreises. Der reiche Veranstaltungs- und Ausstellungskalender bietet Kulturevents und Konzerte, Kunstpräsentationen und traditionelles erzgebirgisches Kunsthandwerk.
Freizeit-Tipp: Aqua Marien – Sachsens größte Wasserwelt
Die ↗ Wasserwelt Aqua Marien ist das größte Erlebnisbad im Freistaat Sachsen. Gäste können hier locker den ganzen Tag verbringen und vielfältige Angebote nutzen: Wellenbecken und Schwimmbahnen, Kinder- und Erlebnisbereich, attraktive Saunalandschaft und erlesenes Wellnessangebot.